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DAS GEHÖR VERBESSERN

Die Funktionsweise und das Potenzial der Gehörtherapie

Hören findet vor allem im Gehirn statt: Hier werden nämlich die Nervenimpulse, die unser Ohr zuvor als Schallwellen eingefangen und dann umgewandelt hat, verarbeitet. Dabei wird entschieden, ob das Gehörte Lärm oder Genuss zugeordnet wird. Und sämtliche Klänge werden für später gespeichert, um sie entweder wieder zu erkennen oder um neu Gehörtes damit vergleichen zu können. Außerdem ist unser Gehirn für unser Sprachverständnis zuständig.


Das Problem: Lässt das Gehör nach, werden die Nervenzellen der Hörbahnen nicht mehr stimuliert und sie bilden sich zurück. Somit "verlernt" unser Gehirn das Hören mit der Zeit. Deshalb setzen wir bei der exakten Anpassung Ihres Hörsystems, neben gut verständlicher und umfassender Hörinformation, auf ein anpassungsbegleitendes Hörtraining.


Je besser die Hörbahnen miteinander verknüpft sind, umso flexibler ist unser Hören und Denken.

Was wir hören kann laut oder leise sein, hoch oder tief. Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) angegeben, Frequenzen in Hertz (Hz). Je höher die Zahl, desto lauter bzw. höher ist der Klang. Die Vokale a, e, i, o, u, liegen im Tieftonbereich, sie sorgen vor allem für die Hörbarkeit der Sprache. Die Konsonanten wie z. B. f, s, t, h liegen im Hochtonbereich und sind besonders wichtig für die Sprachverständlichkeit.

Durch eine Gehörtherapie werden mithilfe verschiedener Übungen die Filterfunktion und die Konzentrationsfähigkeit gezielt trainiert. Mit einer derartigen Hörtherapie über zwei Wochen bis zu vier Wochen wird für gutes Hören und Verstehen in anspruchsvollen Alltagssituationen der Grundstein gelegt, sodass sowohl Feinheiten im Alltag, als auch Unterschiede beim Vergleich verschiedener Hörsysteme besser gehört werden können. So können Sie gezielt Ihr Wunsch-Hörsystem auswählen.